5 verbreitete Missverständnisse über PPC Marketing

Was das Online Marketing betrifft, gibt es unterschiedliche Methoden, um die Reichweite zu erhöhen, mehr Klicks zu erzielen und entsprechend mehr Verkäufe zu generieren. Eines dieser Methoden ist Pay-per-Click, kurz PPC. Diese Methode kommt sowohl beim Suchmaschinen Marketing als auch bei dem Affiliate-Marketing zum Einsatz.

Es zeigt sich jedoch immer noch, dass viele Kampagnen, die auf dieses Marketing-Modell setzen, keinen großen Erfolg haben. Dies liegt meistens an den falschen Ansätzen und daran, dass viele nicht wirklich wissen, wofür und wie sie PPC in Marketing richtig für sich einsetzen. Dieser Artikel klärt somit über die größten Irrtümer zu diesem Marketing-Modell auf und erklärt Ihnen, wie Sie die Vorteile von PPC Marketing nutzen können.

In diese Artikel erfahren Sie was PPC ist und warum man dieses einfache Marketingmittel PPC einsetzen sollte.  Schau doch gerne einmal rein!

SEA und SEO sind nicht das Gleiche

Eine Ansicht, die leider immer noch viele Menschen im Internet teile, ist, dass sie SEA und somit die Suchmaschinenwerbung nicht benötigen, wenn sie sich bereits auf SEO konzentrieren und somit die Suchmaschinenoptimierung. Vor allem wer Agenturen für die Kampagnen und die Gestaltung der eigenen Webseite beauftragt, möchte an diesem Punkt gerne Geld sparen. Jedoch haben beide Methoden ihre Vorteile und sollten gleichzeitig verwendet werden. Häufig gehen Menschen davon aus, dass die Methoden und die Ziele von SEA und SEO die gleichen sind, dies ist jedoch nur bedingt richtig.

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Natürlich will man bei beiden Möglichkeiten mehr Klicks generieren. Die Vorgehensweise unterscheidet sich dabei jedoch. Bei SEO geht es darum, die eigene Seite an die Bedürfnisse und die Regeln der Suchmaschinen anzupassen. Durch eine Verbesserung des Contents und somit der Texte sowie des Designs hofft man dann, dass die Suchmaschine die eigene Seite möglichst oben in den Suchergebnissen platziert. Bis dies jedoch erreicht wird, vergeht etwas Zeit. Dies liegt schlicht daran, dass die sogenannten Suchmaschinen-Bots täglich Millionen von Seiten durchsuchen und dementsprechend nicht jede optimierte Seite sofort einen Erfolg erzielen kann.

Genau dies zeigt den entscheidenden Unterschied zur Suchmaschinenwerbung. Mit dieser erzielen Sie nämlich sofortige Erfolge. Anstatt Ihre eigene Seite anzupassen, wird nämlich beim PPC Marketing einfach Werbung für diese geschaltet. In Form von Text oder Bildern wird die Werbung und dann oben bei den Suchergebnissen platziert. Die Zahlung entspricht dem PPC Marketing.

Sie zahlen nämlich nur dann, wenn jemand tatsächlich auf Ihre Werbung geklickt hat. PPC Marketing hat somit den Vorteil, dass Sie Ihre Ausgaben besser im Überblick behalten, aber auch, dass Sie nur für den Erfolg bezahlen. Langfristig gesehen ist SEO somit wichtig, damit Ihre Seite tatsächlich ansprechend für potentielle Kunden wirkt.

Möchten Sie aber unverzüglich mehr Besucher auf Ihre Seite, ist wiederum SEA unerlässlich und somit das PPC Marketing. Beide Methoden sind wichtig, da Sie nie wissen, wie ein Internetnutzer auf Ihre Seite gelangen wird. Es gibt nämlich viele Menschen, die bewusst nicht auf Werbung klicken. Dann wiederum gibt es Menschen, die genau dieser Werbung vertrauen.

Speziell hierfür gibt es Google Analytics. Durch dieses Tool können Sie sehen, wie jemand auf Ihre Seite gelangt ist. Dies kann beispielsweise durch die Suche Ihres Unternehmens erfolgt sein, aber auch bei der Suche nach bestimmten Keywords. Aber natürlich auch über Ihre geschaltete Werbung.

An diesen Werten können Sie sich dann orientieren und sehen, ob sich die Suchmaschinenwerbung oder die -optimierung besser für Sie lohnen und ob das PPC Modell ebenfalls nützlich ist. Zu Beginn ist es somit am besten, alle Möglichkeiten auszuschöpfen und vom PPC Gebrauch zu machen, um die Reichweite der Seite zu erhöhen.

Suchmaschinenwerbung alleine hilft natürlich nicht viel, wenn Ihre Webseite nicht den Ansprüchen der Internetnutzer gerecht wird. Anschließend an die Optimierung hilft die Werbung jedoch zusätzlich dabei, schneller neue Besucher zu erhalten.

Mit mehreren Anzeigen zum Erfolg

Ein weiterer Irrtum beim PPC Marketing und demnach der Suchmaschinenwerbung ist, dass diese andere Arten der Werbung ersetzt. Viele sind der Ansicht, dass sie nur noch Google Ads Anzeigen schalten müssen, da die meisten Leute natürlich über die Suchmaschine auf ihre Seite gelangen. In der Praxis zeigt sich jedoch ein größerer Erfolg, wenn man sich auf mehrere Marketing-Kanäle konzentriert. Sie sollten beispielsweise zusätzlich auch das E-Mail-Marketing und somit die Werbung über E-Mails betreiben. Auch hierbei kann Ihnen wieder Google Analytics helfen. Dadurch können Sie nämlich sehen, wie erfolgreich jede Marketing-Kampagne ist. Sie werden überrascht sein, dass Sie praktisch von überall aus Klicks generieren werden und nicht nur durch die Suchmaschinenwerbung. PPC Marketing kann somit als ein Zusatz angesehen werden, der unerlässlich ist aber dennoch nicht andere Arten des Marketings ersetzt.

Das Ziel beim PPC Marketing sollte immer sein, dass Sie möglichst viele Menschen in Ihrer Zielgruppe ansprechen. Ein großer Erfolg lässt sich auch bei der Werbung über die sozialen Medien, wie beispielsweise Facebook, erreichen. Auch dort können Sie von dem PPC Kostenmodell Gebrauch machen. Die Regel sich auf mehrere Marketing-Kanäle zu konzentrieren, gilt im Übrigen nicht nur zu Beginn, sondern auch dann wenn Sie größere Erfolge erzielen. Bedenken Sie bei dem PPC Marketing immer, dass Sie nur für Klicks bezahlen und demnach kein Geld aus dem Fenster werfen. Entstehen bei dieser Marketingstrategie Kosten, dann wissen Sie auch, dass Sie erfolgreich waren. Sobald Sie die Internetnutzer dann auf Ihrer Seite haben, müssen Sie diese nur noch mit Ihren Produkten, Dienstleistungen oder anderen Dingen überzeugen.

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Eine Investition in PPC lohnt sich

Ein weiterer Irrtum ist, dass das PPC Marketing zu teuer ist, da man ja nicht mehr als Klicks auf die Seite erhält. Der Vorteil beim Online-Marketing ist, dass man durch verschiedene Tools genau erkennen kann, wie viele Nutzer, die durch die Werbung auf die Seite gelangt sind, auch einen Kauf getätigt, sich für den Newsletter registriert oder beispielsweise eine Dienstleistung in Anspruch genommen haben. Anhand dieser Informationen können Sie die CPA und somit die Kosten pro Conversion berechnen.

Man kann das Ganze über ein einfaches Beispiel verdeutlichen. Stellen Sie sich vor Sie nutzen das PPC in Marketing und 1000 Internetnutzer haben auf Ihre Werbung geklickt. Bei Ihrer PPC Kampagne zahlen Sie 5 Euro pro Klick. Für die 1000 Klicks haben Sie somit 5000 € ausgegeben. Nun gehen ich davon aus, dass nur ein Zehntel und somit 100 Nutzer ein Produkt in Ihrem Shop gekauft oder Ihre Dienstleistung in Anspruch genommen haben.

Ich gehe zusätzlich davon aus, dass das Geld, dass Sie dabei eingenommen haben, bei durchschnittlich 30 € pro Internetnutzer liegen. Dies ergibt Einnahmen von 3000 Euro. Anhand dieses Beispiels zeigt sich zunächst, dass Sie 2000 € verloren haben. Genau hier zeigt sich aber auch das Problem vieler Personen, da sie an dieser Stelle häufig aufgeben. Sie müssen aber bedenken, dass Sie den Erfolg Ihrer Kampagne nicht an Ihrem Umsatz messen sollten. Viel wichtiger ist es, dass Ihre Kunden zufrieden sind.

 

  • Zufriedene Kunden bestellen nämlich erneut bei Ihnen oder nehmen Ihre Dienstleistung wieder in Anspruch. Diese Kunden müssen Sie dann nicht durch die Werbung generieren, da sie bereits Ihre Seite kennen. Dies bedeutet, dass Sie in Zukunft Verkäufe erzielen, ohne für die Werbung für diese Käufer Geld auszugeben.
  • Bedenken Sie aber auch, dass die Kunden, die keine Käufe getätigt haben, dies dennoch in Zukunft tun können. Häufig bleibt einem ein Shop nämlich im Gedächtnis und man merkt sich ihn, wenn in Zukunft der Bedarf für ein bestimmtes Produkt besteht.
  • Sie profitieren bei PPC in Marketing auch von Weiterempfehlungen. Es gibt viele Menschen, die einen ansprechenden Internet-Shop finden, bei dem sie selbst zwar nichts kaufen möchten, jedoch jemanden kennen, der von den Produkten oder Dienstleistungen profitieren könnte.

Sie sollten sich demnach beim PPC Marketing weniger an Ihrem Umsatz und nur an den Klicks orientieren. Diese zeigen nämlich, dass Ihre Werbung Erfolg erzielt hat.

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Nicht jeder Klick zählt beim PPC Marketing

Viele Menschen haben Angst davor, PPC in Marketing einzusetzen, da sie befürchten, dass sie auch für versehentliche Klicks auf die Anzeige, aufgrund des PPC Modells, bezahlen. Es ist natürlich durchaus möglich, dass ein Internetnutzer nicht beabsichtigt hat, auf Ihre Anzeige zu klicken. Google kann diese versehentlichen jedoch von den tatsächlichen Klicks unterscheiden. Zudem haben Sie die Möglichkeit sich diese ungültigen Klicks in Google Ads anzusehen. Anschließend können Sie sie bei Google melden. Daraufhin besteht die Möglichkeit, sofern es sich tatsächlich um ein Versehen handelte, eine Erstattung der Kosten zu erhalten. Daran sieht man wie sicher das PPC Marketing in Bezug auf die Ausgaben ist.

Bei PPC in Marketing zählt am Ende aber nur die Relevanz Ihrer Anzeige. Passt die Werbung nämlich zu Ihrer Seite und ist auch diese ansprechend designt, dann sind diese fehlerhaften Klicks prinzipiell kein Grund zur Besorgnis. Jede Person, die nämlich auf Ihre Seite gelangt, ob absichtlich oder unabsichtlich, kann für einen sofortigen oder späteren Verkauf sorgen. Vergessen Sie nämlich nicht, dass Sie beim PPC Modell nur für tatsächliche Klicks zahlen und nicht für die reine Anzeige der Werbung.

Das PPC Marketing darf nicht vernachlässigt werden

Ebenfalls ein großer Irrtum beim PPC Marketing ist, dass eine einmal geschaltete Anzeige ausreicht und man diese einfach laufen lassen kann. Genau hier liegt ein großer Fehler, der häufig die Ursache dafür ist, dass der Erfolg mit der Zeit immer geringer wird. PPC in Marketing kann durch eine einzige ansprechende Anzeige zum großen Erfolg werden. Diese Anzeige muss jedoch nicht immer die gleichen Erfolge erzielen.

Es ist somit wichtig, dass Sie Ihre Kampagnen verändern, beziehungsweise anpassen. Versuchen Sie frische Ideen einfließen zu lassen. Häufig kann es auch passieren, dass Internetnutzer Ihre Werbung bereits gesehen haben und bisher nie ein Bedarf an den Produkte bestand. Wenn dieser Bedarf jedoch plötzlich entsteht, kann sie eine veraltet wirkende Werbung davon abhalten, Ihre Seite zu besuchen.

Ein großer Vorteil beim PPC Marketing ist, dass Sie bestimmte Werbeanzeigen immer testen können. Sie müssen eine neu geschaltete Werbung im PPC Modell somit nicht für mehrere Monate laufen lassen. Sie können Ihr Budget so festlegen, dass die Werbung verschwindet, wenn sie beispielsweise nur 50 Klicks generiert hat. Durch eine erneute Anpassung der Werbung lässt sich dann zeigen, ob diese die gleiche Anzahl an Klicks in einem kürzeren Zeitraum erreichen kann.

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Fazit: so wichtig ist das PPC Marketing

Es zeigt sich, dass PPC in Marketing noch immer einen wichtigen Stellenwert hat und somit unbedingt mit in das Online-Marketing einbezogen werden sollte. Beachten Sie immer, dass Sie nicht steuern können wie oder woher jemand von Ihrer Seite erfährt. Während eine Vielzahl an Menschen Suchmaschinen verwenden, gibt es auch Personen, die durch Werbung auf den sozialen Medien auf Sie aufmerksam werden. Genau diese sind ebenfalls ideal fürs PPC Marketing. Am Ende des Tages ist es demnach wichtig, dass Sie alle Werbemöglichkeiten für Ihre Seite ausnutzen, um die Reichweite zu erhöhen und möglichst viele Klicks und entsprechend Verkäufe zu erzielen.

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