5 Schritte zum erfolgreichen Online-Marketingkonzept

Für Firmen ist es immer wichtiger, sich im Web ansprechend darzustellen und sich online zu bewerben. Aber wie können Sie Ihr Unternehmen am besten im Internet präsentieren? Was müssen Sie tun, um es richtig online anzupacken? Dieser Beitrag soll Ihnen Schritt für Schritt helfen, ein erfolgreiches Online-Marketingkonzept für Ihr Unternehmen aufzubauen.

 

Ihr konzeptionelles Ziel

Bevor Sie ein Online-Marketingkonzept aufbauen, sollten Sie sich darüber im Klaren sein, was mit Ihrem Konzept erreicht werden soll. Auch wenn Sie den Umsatz Ihres Unternehmens langfristig steigern möchten, müssen Sie es nicht unbedingt gleichzeitig als Ziel Ihres Online-Marketingkonzepts festsetzen. Abhängig davon, was für eine Firma Sie besitzen, können verschiedene Vorhaben umgesetzt werden.

Besitzen Sie beispielsweise einen Online-Shop, möchten Sie möglicherweise den Produktumsatz steigern. Wenn Sie hingegen ein Dienstleister wie ein Friseur sind, möchten Sie vielleicht über dieses Konzept mehr Anrufe oder Online-Termine gewinnen. Für B2B-Unternehmen und hochpreisige Artikel mit einem langen Verkaufsprozess kann die Generierung potenzieller Kunden ein interessantes Ziel sein. Setzen Sie sich von Anfang an Ziele, denn das gesamte Konzept basiert darauf.

 

Analysieren Sie Ihre Zielgruppe

Bei der Entwicklung von Online-Marketingkonzepten ist es erforderlich, dass Sie Ihre Zielgruppe verstehen, insbesondere im Hinblick auf die Kanalauswahl und die Erstellung von Inhalten. Zum Beispiel hängt die hohe Nutzungsrate junger sozialer Netzwerke mit der Generation Z zusammen. Wenn Ihre Zielgruppe beispielsweise über 60 Jahre alt ist, sollten Sie Instagram-Kanälen keine Priorität einräumen.

In diesem Schritt müssen Sie die Zielgruppenanalyse an den zuvor definierten Zielen ausrichten. Haben Sie zum Beispiel viele junge Facebook-Follower, aber Ihre tatsächlichen Kunden sind alle über 50 Jahre alt? In diesem Fall sollten Sie sich an ältere Zielgruppen richten, wenn Sie Produkte verkaufen möchten. Wenn Sie hingegen die Markenbekanntheit bei jungen Benutzern steigern möchten, sollten Sie sich auf diese jüngere Zielgruppe konzentrieren.

Es kommt also darauf an, was Sie mit Ihren Online-Marketingkonzepten erreichen wollen. Wenn Sie verschiedene Zielkunden haben, lassen sich auch mehrere Zielgruppen festlegen. Das Wichtigste ist, Ihre Ziele nicht zu vergessen. Für die Zielgruppenanalyse eignen sich verschiedene Methoden. Wenn Sie die Verkaufszahlen Ihres Online-Shops steigern möchten, können Sie mit Google Analytics alle erfassten Daten Ihrer Online-Kunden anzeigen lassen.

Wenn Sie die Markenbekanntheit in Social-Media-Kanälen steigern möchten, können Sie mithilfe Ihrer Social-Media-Erkenntnisse eine Zielgruppenanalyse durchführen. Wollen Sie die Zielgruppe für Ihre Ziele erreichen, ist es auch hilfreich, Ihr CRM zu überprüfen. Insbesondere in B2B-Unternehmen liefern Ihre eigenen Vertriebsmitarbeiter oft viele Informationen über Zielkunden.

Das Betrachten verschiedener Quellen kann allgemeine Einblicke liefern und Ähnlichkeiten oder Unterschiede identifizieren. Dies ist beispielsweise eine gute Möglichkeit, um herauszufinden, ob Ihre Facebook-Follower auch Ihre typischen Kunden sind. Jedes Unternehmen muss die relevanten Standards für die Definition der Zielgruppe individuell festlegen. In der Regel werden demografische Informationen wie Alter und Geschlecht sowie sozioökonomische Daten wie Beruf und Einkommen ausgewählt. Beispielsweise ist es für einen Hersteller von Schönheitsprodukten möglicherweise nicht sinnvoll, eine Berufsposition für die Zielgruppe festzulegen, was hingegen für B2B-Unternehmen in der Regel wichtiger ist.

Berücksichtigen Sie am besten die für Sie relevanten Kriterien vor der Zielgruppenanalyse. Definieren Sie mit Beenden der Zielgruppenanalyse die Anforderungen der Zielkunden, die Ihre Produktanforderungen erfüllen können. Welches Problem kann Ihr Angebot lösen? Warum sollten diese Zielkunden zu Ihren Käufern werden und keine anderen Anbieter wählen?

Entwickeln Sie nach dem Definieren der Zielgruppe bis zu drei Personas. Diese sollten Ihre typischen Kunden darstellen, damit Sie besser in die Lage Ihrer Kunden versetzt werden können.

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Wettbewerbsanalyse und Positionierung

Betrachten Sie in diesem Schritt die Präsenz Ihrer Mitbewerber im Internet. Wo gibt es andere Anbieter? Wie positionieren sich diese? Welche Inhalte verwenden Sie? Wie kommunizieren Ihre Konkurrenten mit der eigenen Zielgruppe?

Das Beantworten dieser Fragen hilft Ihnen, Ihre Position zu entwickeln. Wenn Ihre Konkurrenten auf Facebook aktiv sind, ist möglicherweise auch Ihre Zielgruppe dort. Ein noch unbekannter Kanal hingegen kann erhebliche Vorteile schaffen und zu einem bisher unentdeckten Potenzial führen. Für eine Wettbewerbsanalyse sollten Sie die Kanalpräsenz Ihres Unternehmens und Ihrer Konkurrenten vergleichen, um das mögliche Potenzial zu ermitteln.

Mit welchen Kanälen haben Sie einen Vorteil gegenüber Ihren Mitbewerbern? Wo sollte Ihr Unternehmen auftauchen? Erstellen Sie eine Tabelle für die Analyse, in der Sie Follower-Zahlen, Aktivitäten oder Bewertungen usw. hinzufügen können. Neben der quantitativen Analyse können Sie auch den Inhalt und die Kommunikation mit Zielgruppen überprüfen. Verwenden andere Anbieter beispielsweise den Newsletter, um Gutscheine und Rabatte zu versenden? Läuft der Wettbewerb um Produktwerbung oder um bestimmte Kanäle (zum Beispiel nur um Employer Branding)?

Mit dieser Analyse können Sie Ihre Position definieren, um Ihre Konkurrenten einzuholen oder sich von ihnen zu unterscheiden. Es ist noch nicht erforderlich, einen bestimmten Kanal auszuwählen. Eine Wettbewerbsanalyse kann jedoch als Orientierungshilfe dienen.

 

Die Priorität des Kanals

Es braucht Zeit, um verschiedene Kanäle zu betreiben. Daher sollte hinter jedem erfolgreichen Kanal eine Strategie stehen. Für die richtige Kanalauswahl gelten verschiedene Standards, wie zum Beispiel:

Push- und / oder Pull-Marketing: Wenn Sie beispielsweise eine Dienstleistung als Schlüsseldienst anbieten, helfen Werbeanzeigen für Ihre Dienste niemandem. Sie finden einen Schlüsseldienst nur, wenn Sie ihn brauchen! Google-Anzeigen sind hier besser geeignet als Facebook-Anzeigen. Eine Kombination aus Push- und Pull-Marketing gilt ebenfalls als angemessen. Unternehmen verwenden häufig Push-Marketing im oberen und Pull-Marketing im unteren Trichter.

Assets: Wenn beispielsweise viel Text vorhanden ist, ist ein Blog möglicherweise ein guter Ort, um Inhalte zu veröffentlichen, um den Website-Verkehr anzuziehen. Wenn Sie viele Fotos und Videos besitzen, bieten sich Facebook und Instagram an. Hingegen können Sie beispielsweise PDF-Dateien auf LinkedIn hochladen.

Zielgruppe: In welchen Kanälen befinden sich Ihre Zielkunden? Wenn Sie beispielsweise Produkte für 16-Jährige anbieten, sind PDF-Dateien auf LinkedIn leider unbrauchbar. Versuchen Sie zunächst, einen bis drei Kanäle einzurichten. Sie können nach und nach weitere hinzufügen. Neben den gängigen Plattformen gibt es zahlreiche weitere Kanäle, die Sie nutzen können.

Sie möchten Ihre Kampagnen & Tracking selbst betreuen, doch ab und an haben Sie Fragen. Oder hätten gerne Feedback, ob die Optimierung in die richtige Richtung geht? Als unabhängige erfahrene Sparringspartnerin, Google Ads Coach und Mentorin stehe ich meinen Kunden zur Seite, um gemeinsam Ideen zu verwirklichen. Gerne erstelle ich Ihnen auch einen individuellen Coachingplan. Vereinbaren Sie direkt Ihr erstes kostenfreies 1:1 Gespräch.

 

Inhaltsstrategie

Nachdem Sie bestimmte Kanäle identifiziert haben, brauchen Sie eine Inhaltsstrategie. Diese hängt davon ab, ob Sie natürliche Inhalte oder bezahlte Werbeanzeigen veröffentlichen möchten.

Content-Strategie für organische Inhalte: Ziele, Zielgruppen und Kanäle wurden festgelegt. Für organische Inhalte sollten Sie einen Bearbeitungsplan erstellen, der Text, Bilder und Videos enthält. Definieren Sie den Themenbereich, die Freigabefrequenz und den Zeitraum. Außerdem muss die Zeit für die Wartung des Kanals und die für die Implementierung erforderlichen Ressourcen eingeplant werden.

Inhaltsstrategie der bezahlten Werbung: Entwickeln Sie passende Assets für Prioritätskanäle. Je nach Kanal kann dies eine Zielseite, ein Blogbeitrag, ein Foto, ein Video oder ein Text sein. Passen Sie sich auf der Customer Journey der Asset-Auswahl an. Mit Remarketing können Sie potenzielle Käufer beim Kauf begleiten. Richten Sie Ihre Vertriebskanäle am besten so ein, dass auf jeder Ebene bestimmte Marketingaufgaben definiert werden. Bitte berücksichtigen Sie auch die relevanten KPIs, um die Erfolgsrate der beiden Strategien zu messen und eine kontinuierliche Überwachung durchzuführen.

 

Fazit

Die Entwicklung von Online-Marketingkonzepten kann Unternehmen dabei helfen, die eigene Position im Internet zu finden. Ungeplante Arbeiten können frustrierend sein und es entstehen unnötige Kosten. Mithilfe von Konzepten können Sie die richtigen Assets, Kanäle und Zielgruppen definieren, um Ihr eigenes Online-Image zu verbessern, ohne dabei Ihre Ziele zu verlieren.

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