Erfolgreich mit Social Media Marketing

Für die meisten Unternehmen gehört Social Media Marketing zur Hymne der Marketinginstrumente und –kanäle. Aber wie effektiv ist Social Media Marketing wirklich? Diese Frage ist nicht ganz unwichtig, dennoch scheiden sich hier die Geister.

Kontinuierlich bauen Unternehmen ihre Aktivitäten in puncto Social Media weiter aus. Wichtige Mahner stellen den Erfolg von Social Media Marketing in der sogenannten Social Media Metric Wüste wahrnehmbar in Frage. Sie fordern eine Reduktion des Kanals.

Von dieser Warte aus betrachtet, kann es von Bedeutung sein, sich den Erfolg im Social Media Marketing Bereich einmal genauer zu betrachten. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, mit diesem Beitrag wichtige Impulse zu geben.

Diese Arten Social Media Marketing gibt es

Im Social Media Marketing finden zwei grundlegend verschiedene Strategien Anwendung. Es geht um die aktive und die passive Variante. Wichtig ist es zu erwähnen, dass die passive Variante hierbei meist als existenzieller Bestandteil jeglichen Marketings gilt.

Beim passiven Social Media Marketing werden Fremdinhalte genutzt, um die möglichen Ziele effektiv zu erreichen. Ein Monitoring erfasst die Aktivitäten der Nutzer und Marktbegleiter und wertet diese aus. Diese Daten dienen den zusätzlichen Informationen, die für die operativ und strategisch verlaufende Entscheidungsfindung genutzt werden können.

Bei dem proaktiven Social Media Marketing werden die eigenen Inhalte und Anwendergenerierten Inhalte individuell erzeugt und verteilt. Damit sollen die Unternehmensziele nachhaltig erreicht werden. Ein aktives Social Media Marketing beruht zum einen auf den Einsatz von Budget und Ressourcen und zum anderen auf den Ansatz eines Multi-Channels. So werden die Organisation befähigt, verschiedene Kanäle zu nutzen mit dem Resultat, ihre Reichweite zu erhöhen.

Diese Vorteile bietet Social Media den Unternehmen

Die bereits genannten grundlegenden Vorgehensweisen münden in einzeln für sich bestehende Konzepte. Diese können untereinander kombiniert werden. Praxisbezogen geht es hierbei in der Hauptsache um die Steigerung des Bekanntheitsgrades, eine optimierte Kundenbindung und einen bestmöglichen Zugang zu der Zielgruppe, inklusive Kommunikation.

Im direkten Kundenkontakt wird Social Media als erfolgreiches Mittel zum Kundenservice eingesetzt. Kunden kontaktieren das Unternehmen über eine Nachricht, eine Bewertung sowie als Statusbeitrag. Wenn die Unternehmen direkt danach oder jedenfalls schnell auf die Kontaktaufnahme reagieren, entsteht eine Nähe zu dem Kunden, die durch andere Medien kaum, beziehungsweise nicht machbar ist.

Werden mithilfe von Gruppen, Foren und Blogs Interessengruppen aufgebaut, können sich Netzwerke bilden, die sich durch gemeinschaftliche Interessen kennzeichnen. Dieser Vorgang ist bekannterweise nur bei bezeichnenden Dienstleistungen und Produkten möglich. Doch ein derartiges Zusammentreffen von Nutzern mit potenziellen Interesse an dem Produkt und einer Möglichkeit zum Austausch, ist in der Regel nur in den sozialen Netzwerken umsetzbar.

In Sachen Veranstaltungen und Events, hier insbesondere die Gastronomie genannt, sind Veranstaltungen und Konzerte ein gern gesehenes Mittel, um Kunden zu erreichen.

Weitere Möglichkeiten den potenziellen Kundenstamm auszuweiten, sind interaktive Kampagnen, wie Gewinnspiele, Umfragen, Gutscheine und Game Apps. Erfahrungsgemäß lassen sich Interessierte zum Engagement bewegen.

Was den Verkauf und den Vertrieb betrifft, kann hier der Abverkauf hinsichtlich reduzierter Produkte und weiteren Vertriebskonzepten gut realisiert werden.

Image, Reputation und Autorität werden durch eine aussagekräftige Expertise sichergestellt. Beispielsweise wird dies durch das Bereitstellen fundierter Informationen angelegt. Um eine optimale Reputation zu erzeugen sind Werbe- und Imagekampagnen von Vorteil.

Beim viralen Marketing erfolgt eine Animation der Nutzer durch bestimmte Inhalte. Die Interessenten teilen die Animation mit weiteren Nutzern. Diese Inhalte vervielfachen sich viral, da sie von zahlreichen Nutzern weitergeschickt werden. Erfahrene Influencer wenden diese Taktik ganz gezielt an, um so schnell zu möglichst vielen Followern zu kommen.

Und was die Suchmaschinenoptimierung betrifft: Mit der Aktualität in den sozialen Netzwerken können permanent Social Signals an die Suchmaschinen gesendet werden. Hierbei geht es um Profile bei Facebook, Twitter und Co. Eine optimale Präsenz wird in der Regel von den Suchmaschinen frei indexiert und ziemlich oben angezeigt in der SERPs. Hohe Interaktionsraten wie Kommentare, Likes und Shares gehören zu den zusätzlich positiven Signalen, die den Suchmaschinen suggerieren, dass die Nutzer die Angebote interessant finden.

Durch Social Media Monitoring stehen den Unternehmen viele Möglichkeiten in den Bereichen Monitoring und Reporting zur Verfügung. Diese Daten können dann auf sehr unterschiedliche und vielfältige Weise von den Interessenten genutzt werden. Beispielsweise damit die Kunden besser verstanden werden und damit erhöht sich dann auch die Kundenbindung. Oder es wird genutzt, um ein sogenanntes Brand Monitoring auf den Weg zu bringen.

In puncto Traffic eignen sich die Sozialen Netzwerke sehr gut dazu, die Besucher auf Websites und Blogs zu locken. Voraussetzung dafür müssen ohne Frage einwandfrei gute Inhalte sein.

Die digitale Sichtbarkeit des Online-Marketings

Ein Marketing auf Basis von Social Media ist heute aus dem Geschäftsleben der vielen Unternehmen und Onlinehändler nicht mehr wegzudenken. Teilweise fungiert dies sogar im Rahmen der Businesspläne als Stakeholder-Strategie. Erwähnenswert ist hier insbesondere der Konsumgüterbereich, der in fast jedem Unternehmen, zumindest auf ein soziales Profil, zurückgreift. Zudem ist rückblickend die Anzahl an funktionierenden Netzwerken rasant gestiegen. Deshalb machen Unternehmen es sich zur Aufgabe, relevante Plattformen zu finden und die mit ansprechenden Inhalten zu befüllen. Multi-Channel-Strategien sind da sicherlich eine Empfehlung wert. Das bedeutet aber nicht, dass alle Kanäle, die zur Verfügung stehen auch bespielt werden müssen. Es sind die Zielgruppen und dazu das Nutzungsverhalten, das die Wahl der Plattform entscheidet. Damit Streuverluste vermieden werden, finden Methoden wie Segmentierung, Targeting und Monitoring Anwendung. Relevante Zielgruppen werden ausfindig gemacht.

Meist verfügen Unternehmen über einige PR-Erfahrungen offline. Dieses Know-how kann zum Vorteil sein, denn prinzipiell geht es bei erfolgreichen Unternehmenskommunikationen um dieselben Ansätze. Lediglich das Umfeld und die Technik sind anders. Aspekte wie Corporate Publishing, Corporate Design und Branding sind unabdingbar für eine optimale Markenbotschaft für die Nutzer. Eine Balance zwischen Transparenz, Werbung und authentischer Kundenkommuikation, also Content Marketing ist zu finden. Von zu viel Werbung kann der Nutzer sich schnell abwenden. Es kommt stets darauf an, die Nutzer mit den passenden Inhalten und an den stimmigen Touchpoints abzuholen. Hier geht es darum, dass die Feedback-Kultur etabliert wird. Erfolgsprinzipien im Social Media Bereich sind meist komplex, dafür ein bisschen Experimentierfreude um so mehr angebracht. Erste Erfolge gibt es oft schon wenigen Monate später.

Influencer nehmen eine wichtige Rolle in diesem Marketing ein. Es sind bekannte Personen, die eine größere Community haben. Sie arbeiten für Unternehmen, empfehlen deren Produkte und stärken die Markenbekanntheit. Dafür nutzen Influencer die eigenen Social-Media-Kanäle, wie beispielsweise Snapchat, Instagram und Blogs.

Marketing mit Social Media kann ergänzende Marketingformen zum Inhalt haben oder diese miteinander kombinieren. So ist ein erfolgreiches Referral Marketing oder Content Marketing ohne Social Media kaum möglich.

Social Media Marketing und seine Instrumente

Anfang 2000 hat die Nutzung von Social Media-Plattformen seinen festen Bestandteil in der Internetnutzung. Facebook hat mittlerweile 2 Milliarden registrierte Nutzer – davon sind ungefähr 1,2 Milliarden jeden Tag aktiv.

Bei Social Media Marketing geht es um Interaktionen. Diese sind immer mit einem inhaltlich interessanten Beitrag verknüpft, damit die Aufmerksamkeit angeregt wird. Besonders erfolgreich ist diese Art Marketing, wenn dabei nicht nur die Aufmerksamkeit sicher ist, sondern der direkte Adressat diese verstärkt. Und zwar durch weiterreichende Interaktionen im Netz.

Viele Firmen setzen verstärkt auf ein Social Media Marketing der organischen Art. Wie beispielsweise bei „Organic Search”, dem Suchmaschinen-Kanal – ein Post soll bedingt durch seine besondere Attraktivität die Aufmerksamkeit der Nutzer erzielen, ohne dass eine Investition in bezahlter Werbung vonstattengeht. Ergo: Es liefert eine beträchtliche Anzahl an Posts neben dem User Generated Content auch größere Datenmengen. Diese dienen als Grundlagen betreff der algorithmischen Aussteuerung des Newsfeeds und den Werbeangeboten auf der Plattform.

Neben den Instrumenten des organischen Social Media finden aber auch bezahlte Instrumente ihren Einsatz. Facebook hat in Sachen Werbemöglichkeiten in den letzten Jahren viel innovative Werbeformate erschlossen und macht damit im Online Werbemarkt Google sichtbar Konkurrenz. Beispielsweise werden die folgenden Formate angeboten:

• Bei dem Format App Engagement Ad werden die Facebook Ads in die Unternehmen-Apps integriert. Damit werden die Nutzer erreicht, die diese App ehemals genutzt haben oder jetzt aktuell nutzen. Das Ziel der App ist, den Nutzer zu bewegen, Handlungen wie beispielsweise Einkaufen, das Buchen einer Reise oder zu Spielen auszuführen.

• Die Click to Website Ad zählt zu den Klassikern unter den Werbeformaten Paid Social Media. Ziel der Werbeanzeigen ist die eng segmentierten Zielgruppen zu motivieren mit einem Klick auf der Landingpage zu holen. Das kann eine Detail- oder Produktseite sein. Das ist wichtig, wenn ein bestimmtes Absatzziel im Vordergrund steht, oder eine Startseite, wenn es um die Stärkung der Online-Marke des Unternehmens geht.

• Die Event Response Add von Facebook gehört zu dem Social Media Instrument, wenn Veranstaltungen beworben werden. Zielgruppen lassen sich auch bei Veranstaltungen auswählen durch die Avisierung ihrer Teilnahme an der Veranstaltung – dieses Teilen führt über eine Kalenderfunktion zur Erinnerung.

• Die Lead Ad dient dem Ziel von Leads. Sie ist komplexer und länger als Customer Journeys und mindestens ebenso bedeutend wie die Conversions-Erzielung. Facebook reagiert mit den Lead Ads auf die mehrheitliche mobile Nutzung vieler Zielgruppen. Lead Ads dienen nämlich der Erleichterung in puncto Kontaktaufnahme, Registrierung für Newsletter und für die Teilnahme an den unterschiedlichen Veranstaltungen. Sowie ein Nutzer eine Lead Ad anklickt, wird ein Formular angezeigt, in das seine Daten bereits, wie bei Facebook hinterlegt, eingetragen sind. Der Nutzer muss das Formular nun nur noch absenden. Unternehmen können Zusatzfunktionen nutzen, um das Formular mit Single- und Multiple Choice Fragen zu ergänzen. So können die Präferenzen der Nutzer besser erfasst werden.

• Ein weitere Facebook Klassiker ist die Page Like Ad. Hier dreht sich alles um Werbeanzeigen zur Vergrößerung der Fangemeinde. Die Page Like Ad sollte mindestens ebenso gezielt eingesetzt werden, wie die anderen Werbeanzeigen. Nur wenn sich ein tatsächliches Interesse der Nutzer an der Marke und den Produkten oder am Unternehmen zeigt, besteht die Chance, dass sie später auch als Fans die Unternehmensbeiträge positiv bewerten, kommentieren und teilen. Diese Interaktionen werden dann als “Social Media Gold” betitelt.

• Was das Facebook Video Ad betrifft, Video Content spielt auch bei Facebook eine entscheidende Rolle. Zumal verbringen Nutzer zurzeit mehr als 100 Millionen Stunden damit, täglich Videos anzusehen. Videowerbeformate werden gerne von Unternehmen genutzt. Sie sind dadurch in der Lage die eigenen Werbevideos zu posten. Zudem können sie auch auf Facebook und Instagram Stories und die klassischen Unterbrecherwerbungen in Fremdcontent zeigen. Videocontent kann also als Canvas, Carousel und in Verbindung mit angesagten Produkten präsentiert werden. Darüber hinaus sind Live Videos genauso möglich wie beispielsweise die 360° Videos. Facebook wird seine Experimentierfreude sicherlich auch weiterhin zeigen durch neue Videoformate bezüglich der FB Werbekunden.

• Große Begeisterung findet die Website Conversion Ad für tolle Video Ads. Entscheidend sind hierfür lediglich die Conversions. Damit diese unmittelbarer durch Video Ads oder Fanpage erhöht wird, kann die Website Conversion Ad zum Einsatz kommen. Es werden die Zielgruppen angesprochen, die mit Wahrscheinlichkeit eine hohe Conversion auf einer der gegebenen Seiten hat. Conversion Ads, und das überrascht niemanden, sollten die Nutzer motivieren, sich dazu entscheiden eine Handlung wie eine Registrierung oder eine Bestellung durchzuführen.

Die größere Zahl an Formaten und Instrumenten bringt die Frage in den Fokus für welche Ziele sich Social Media Marketing eignet.

Erfolgreiche Marketing-Strategie und ihre Ziele

Nur derjenige der Ziele hat, kann die Erfolge als Maßstab für die Erreichung seiner Ziele messen. Zudem sind Ziele sehr hilfreich, um aus der größer werdenden Zahl der Werbeformate den passenden Mix heraus zu kristallisieren. Von diesem Hintergrund ausgehend ist es von Interesse sich einmal anzusehen, für welche Marketing Ziele Unternehmen das Social Media Marketing Online in der Regel einsetzen.

Welchen Nutzen hat ein Unternehmen durch Social Media Marketing?

• Die Aufmerksamkeit wird erhöht

• Mehr Traffic

• Die Kundenloyalität wird gefördert

• Eine bessere Marktkenntnis erfolgt

• Generierte Leads

• Es entstehen neue Geschäftskontakte.

Besonders bei Facebook lohnt es sich, auf diesem wichtigsten Kanal, sich diese Aktivitäten für zuerst die grundlegenden Funktionsweisen in Sachen Facebook-Algorithmus einmal anzusehen. Sie ist maßgeblich für den Erfolg und die Erfolgsmessung. Vor allem bei dem Social Media Marketing in organischer Hinsicht.

Der Social Media Erfolg und der Facebook-Algorithmus

Der Newsfeed ist stets Kern der Facebook-Plattform. Nutzer erhalten eine Zusammenstellung von Posts-Seiten, denen sie bereits als Fan beigetreten sind. Weiter zeigt der Feed Werbung und Nachrichten von den Facebook-Freunden. Der Newsfeed hat zum Ziel, den Nutzer zu einer Interaktion zu ermutigen. Interaktionen beruhen immer auf die Aktivitäten der Posts. Wenn Nutzer viele Posts im Feed als zuträglich empfinden, fühlen Sie sich auch auf Facebook wohl und verlängern gegebenenfalls den Aufenthalt dort. Dadurch kann sich die Reichweite der bezahlten Werbung erhöhen – es ist die einzige Einnahmequelle der Facebookbetreiber.

An dieser Stelle geht es um den Facebook-Algorithmus. Vereinfacht ausgedrückt wird der
Facebook-Newsfeed algorithmisch so dargestellt, dass die User mit hoher Wahrscheinlichkeit Interaktionen ausüben. Das kann übrigens jeder selber ausprobieren. Wenn jemand wiederholt von einer Seite Posts mit einem Like belohnt, die derjenige zuvor nicht geliked hat, verändert sich sein Feed. Derjenige wird feststellen, dass der
Post-Anteil von dieser Seite in seinem Feed steigt. Folglich ist es das Ziel organisches Facebook Marketing solch einen Post zu veröffentlichen, damit möglichst große Interaktionsmaßnahmen hervorgerufen werden können.

Social Media Marketing, das bezahlt wird, stellt umfangreiche Interaktionsstatistiken bereit. Das ist für Interaktionen auf organischer Ebene weniger relevant. Unternehmen könnten diese Interaktionen mit den eigenen und nicht beworbenen Post einfach zählen. Allerdings fehlt hierfür ein geeigneter Maßstab. Dafür ist das Verhältnis der Interaktion gegenüber dem Fan einer Seite besser geeignet. Die Anzahl der Fans einer Seite vermittelt, wie hoch vorhandenes Potenzial ist, dass von einem Post in möglichst vielen Feeds ausgemacht wird. Setzt man also die Interaktionen in ein Verhältnis zu der Fangemeinde, zeigt das die Kennziffer für einen erfolgreichen Social Media Marketing.

Der Analytics Evangelist Avinash Kaushik ist sich der Bedeutung dieser Erfolgsmessung bewusst. Mit seiner großen Leidenschaft zum Thema weiß er um das Verhältnis „Interaktionen zu Fans“. Es wird differenziert, um die Interaktion mit den unterschiedlichen Qualitäten abbilden zu können. Er geht dabei von Shares, Likes und Comments auf der Facebookseite aus. Besonders wichtig sind ihm die Comments, da sie nicht nur die hohe Beteiligung des Users zeigen. Sie geben auch noch etwas über die Einstellung zu dem Unternehmen preis – wenigstens zu dem Post. Mithilfe der Conversation Rate wird die Häufigkeit der Comments gemessen = Comments -> Fans.

Die nächste Qualitätsstufe ergibt sich durch Interaktionsformen wie „das Teilen“. Geteilt wird immer dann, wenn die Qualität und die Attraktivität eines Posts für die eigenen Freunde oder für andere Zielgruppen freigegeben wird. Der Erfolg durch das Teilen eines Posts wird durch die Amplification Rate = Shares -> Fans gemessen.

Und dann gibt es auch das geringste Involvement in puncto Interaktionsform mit einer aussagekräftigen Kennziffer. Dazu dient die Applause-Rate, die die unmittelbare Übereinstimmung des Fans zu einem Post bestimmt = Applause-Rate = Likes -> Fans.

Social Media Marketing und die zehn häufigsten Fragen

1. Frage: Welche Vorteile haben Unternehmen durch Anwendung von Social Media Marketing?

Diese Kommunikation bietet Unternehmen den Vorteil, dass sie einfacher und schneller erreichbar für die Kunden sind. Das gilt auch für Neukunden. Wenn es richtig gemacht wird, funktioniert die Beziehung zum Kunden optimal. Die Kommunikation über Facebook kann dabei sehr effektiv sein. Außerdem hilft Social Media Marketing dabei, eigene Dienstleistungen erfolgreich zu präsentieren. Dazu gehört auch die Kundenakquise und der Verkauf der Produkte.

2. Frage: Wie misst man als Unternehmen den Social Media Marketing Erfolg?

Social Media Erfolg wird vergleichsweise zu den anderen Marketing Aktivitäten genauso gemessen, nämlich mithilfe der Zahlen. Die Anzahl der Follower und Fans und die Likes und Klicks sind zwar hilfreich, letztlich aber sollten Dinge wie Leads, Traffic und neu gewonnene Kunden genau und kontinuierlich betrachtet werden. Dann erst ist eine Erfolgsmessung möglich. Denn, wer auf tausende Fans blinkt, die letztlich nichts tun, wird keinen Umsatz machen.

3. Frage: Wie teuer ist Social Media Marketing?

Social Media Marketing wird nie wirklich kostenfrei sein. Dabei ist es unerheblich, ob sich ein Unternehmer oder deren Mitarbeiter damit beschäftigen. Der Zeitaufwand ist da und vielleicht fehlt immer mal wieder eine ganze Menge Zeit, die man möglicherweise hätte für andere Aufgaben benötigt. Konkrete Kosten werden beispielsweise immer dann entstehen, wenn Unternehmer sich bei einer Facebook Werbung schalten lassen. Doch sei angemerkt, dass die Kosten hierfür vergleichsweise gering sind.

4. Frage: Ist die Verwendung von Google+ für das Marketing von Nutzen?

Da Google+ eine Anhängerschaft von gut 300 Millionen Nutzern hat, ist sie eine ernstzunehmende Option, zusätzlich zum Rest des Social Media Marketings. Dieses Netzwerk beinhaltet viele Vorteile inklusive einer besseren Platzierung, was die Suchergebnisse von Google betrifft. Deshalb ist es nicht verkehrt, dass jedes Unternehmen im Besitz von mindestens einer Google+ Fanseite ist. Dort können dann regelmäßig Beiträge verfasst werden.

5. Frage: Wie wichtig ist YouTube für das Social Media Marketing?

YouTube ist bekannt als die größte Internet-Videoplattform und das weltweit. Jeden Tag finden dort bis zu vier Milliarden Videoaufrufe und mehr statt. Das ist eine gute Möglichkeit dort Produktvideos zu veröffentlichen. Klar kommen auch kleinere Clips mit lehrreichen Tipps und Tricks gut an. Und die eigene Marke wird im Internet schnell bekannt gemacht.

6. Frage: Wie viel wöchentliche Arbeitszeit sollte für Social Media Marketing eingeplant werden?

Social Media Marketing heißt Real-time-Marketing. Gutes Timing ist hier wirklich alles. Ein paar Stunden in der Woche werden da nicht reichen. Es geht nicht nur um die Produkte, sondern das aktuelle Tagesgeschehen. Hier sollte man gut informiert sein, damit ein optimales Social Media Marketing, gerade auch auf Facebook, vonstatten gehen kann.

7. Frage: Wann zeigen sich die ersten Ergebnisse?

Social Media Marketing gehört zu den Prozessen, die eine gewisse Zeit brauchen. Erst nach einiger Zeit und Veröffentlichung einiger Inhalte zeigen sich langfristige Erfolge. Bedingung ist, dass man es geschafft hat, die User für präsentierte Inhalte zu gewinnen.

8. Frage: Wie kann man gängige Fehler vermeiden?

Ein großer Fehler kann es sein, Inhalte nicht regelmäßig zu veröffentlichen. Social Media lebt nun mal von den Inhalten und die Diskussionen darüber. Zudem ist Social Media stets ein Geben und ein Nehmen. Wer immer nur über sich und deren Produkte redet, läuft Gefahr schnell kontraproduktiv zu werden.

9. Frage: Gibt es generelle Tipps?

Der wichtigste Tipp ist, regelmäßig mit einer Beständigkeit nützliche Inhalte zu veröffentlichen und dem User zur Verfügung zu stellen.

10. Frage: Was ist besser? Outsourcing von Social Media Marketing, jemanden einstellen, oder es selber machen?

Das kommt auf den Stellenwert von Social Media Marketing für das Unternehmen an. Fällt die Entscheidung aufs Outsourcing, kann sich der Unternehmer auf die Kerndisziplinen konzentrieren. Nachteil ist hierbei allerdings, dass jeweils nur der Unternehmer und die Mitarbeiter die Produktvielfalt und all die dazugehörigen Details kennen. Und jemanden einzustellen kann viel Geld kosten – ist aber eine Möglichkeit, wenn Betroffene keine Zeit dafür haben.

Aufgepasst

Wie viel Geld verbrennen Sie mit Google Ads?

Finden Sie es heraus, indem Sie sich eine professionelle Potenzialanalyse für Ihr Google Ads Konto von mir erstellen lassen.

Statt 199 € Nur 99 € Digitalisierung-Aktion