Google Ads Tipps für mehr Klicks, Conversions und Umsatz

Google Ads Regel Nr. 1: Die richtige Konto-Struktur ist maßgeblich für den Erfolg

Wie die Struktur einer Google Ads Kampagne muss auch die des Kontos gut geplant und optimiert werden. Wichtig dabei ist es eine solide Grundlage zu erstellen. Diese kann dann mit der Zeit weiterentwickelt und angepasst werden.
Die wichtigsten Punkte bei einer Konto-Struktur:

1. Übersichtliche Gestaltung: Die Struktur des Kontos muss nach einem Schema erfolgen, durch welches erkennbar ist, in welche Gruppen die Keywords eingeteilt sind. Dies ist für eine spätere Optimierung der Struktur wichtig.

2. Suche und Display trennen: Es ist wichtig die Display- und Such-Kampagnen voneinander zu trennen. Es gibt nämlich große Unterschiede was das Nutzerverhalten oder beispielsweise das Erreichen bestimmter Personen betrifft. Aus diesem Grund ist auch eine Trennung von Display und Suche bei der Konto-Struktur wichtig.

3. Flexible Struktur: Damit später einfach Optimierungen und gegebenenfalls Ergänzungen durchgeführt werden können, ist es wichtig die Struktur möglichst flexibel zu gestalten.

4. Aufteilung der Ads Google Anzeigen: Ein Google Ads Konto sollte aus möglichst mehreren, kleineren Kampagnen bestehen. Dadurch können die einzelnen Anzeigetexte bei Google Adwords nämlich an die Suchanfragen angepasst werden.

Die Einhaltung dieser vier Regeln ermöglicht eine einfache Übersicht und Steuerung des Budgets und dadurch eine Vermeidung unnötiger Kosten, wenn Sie für die Ads Google verwenden. Es garantiert zudem die ideale Optimierung der Google Adwords Kampagne, wodurch mögliche Schwachstellen einfach erkennt werden und eliminiert werden können.

Ein Google Adwords Konto besteht aus vier unterschiedlichen Ebenen: Account, Google Adwords Kampagne, Anzeigegruppe und Keywörter. Es ist dabei wichtig, dass die Gliederung logisch erfolgt. Je nach Konto können Sie auch beispielsweise eine Strukturierung nach unterschiedlichen Google Ads Kampagnen für verschiedene Marken durchführen oder budgetbezogene Strukturen erstellen.

Bei der Gestaltung der Struktur kommt es immer darauf an, worauf sich die Google Adwords Kampagne bezieht. In diesem Hinblick sind natürlich auch die Keywords bedeutsam. Wichtig ist dabei immer die Suchintention der Internetnutzer zu beachten. Die Keywörter sollten somit auch nur homogen sein. Dies ermöglicht nämlich die optimale Erstellung eines Anzeigetextes für die Google Ads, der zu den Suchanfragen passt.

 

Google Ads Regel Nr. 2: Verlassen Sie sich nicht komplett auf die Kampagnen-Einstellungen von Google

Die Google Adwords Einstellungen entscheiden darüber, wie erfolgreich eine Kampagne ist. Die Einstellungen betreffen:

– Die Wahl des Netzwerks für die Google Ads
– Die Steuerung der Anzeigen auf regionaler Ebene
– Die Setzung des Budgets sowie die Festlegung einer Gebotsstrategie
– Die zeitliche Einstellung der Google Adwords Kampagnen

Bei Google findet man auch Empfehlungen zu den Einstellungsmöglichkeiten. Sie sollten jedoch nicht einfach diesen Empfehlungen folgen, wenn Sie für die Ads Google verwenden.

Der Grund dafür ist, dass Google natürlich darauf abzielt, dass Sie bei Ihren Google Ads besonders viel Geld investieren. Sie können diese Empfehlungen somit in Ihre Auswahl einbeziehen, Sie sollten die Einstellungen jedoch anhand Ihrer eigenen Bedürfnisse vornehmen.

Zu den Einstellungen gehören die folgenden drei Möglichkeiten:

1. Die Gebotsstrategie
Bei diesem Punkt hat Google bei der Erstellung einer neuen Google Adwords Kampagne als Einstellmöglichkeit „Conversions maximieren“ markiert. Diese Option wäre zwar denkbar, Sie müssen jedoch bedenken, dass bei einer neuen Google Ads Kampagne bisher keine Daten in Bezug auf die Keywords existieren. Eine Optimierung gleich zu Beginn durchzuführen, wäre somit sinnlos. Nach Ansicht von Google sollte von Anfang an eine Maximierung des Traffics stattfinden, um dadurch zu erkennen, welche Keywords gut funktionieren und welche nicht, wenn Sie für die Ads Google verwenden. Dadurch müssen Sie jedoch gleich zu Beginn Ihrer Google Adwords Kampagne viel Geld ausgeben. Besser wäre es somit zunächst eine manuelle Anpassung vorzunehmen und auf diese Weise den Erfolg einzelner Keywörter zu erkennen.

2. Anzeigenrotation
Testen Sie zwei oder mehr Anzeigetexte innerhalb einer Gruppe, dann hat Google die Voreinstellung für eine Bevorzugung der leistungsstärkeren Anzeige durchgeführt. Dies würde dafür sorgen, dass die Ads Google Anzeige, die mehr Traffic erzeugt und somit mehr Klicks erhält, häufiger angezeigt wird. Auch wenn dies zunächst sinnvoll erscheint, sollten Sie bedenken, dass das Ziel von Google Adwords Werbekampagnen ist, die Conversions zu erhöhen und nicht die Anzahl der Klicks. Sie sollten bei den Einstellungen somit zu ,,nicht optimieren‘‘ wechseln. Auf diese Weise werden alle Google Adwords Kampagnen gleich oft angezeigt. Anschließend können Sie dann die Performance dieser bewerten und dahingehend Optimierungen durchführen.

3. Standortoptionen
Bei der Erstellung von Google Adwords Kampagnen haben Sie zudem die Möglichkeit die Region festzulegen, in denen die Ads Google Anzeigen abgespielt werden sollen. Sie können dabei außerdem bestimmen, ob die Anzeige nur in einem bestimmten Land erscheinen soll oder auch Personen aus anderen Ländern, die sich jedoch für Inhalte aus bestimmten Ländern interessieren, angezeigt wird. Wünschen Sie sich eine exklusive Anzeige der Google Adwords Kampagnen in einem Land, wählen Sie die Option „Nutzer in meiner Zielregion“ aus.

 

Google Ads Regel Nr. 3: Verwenden Sie die passenden Keywords

Um mit Google Adwords Ihre entsprechende Zielgruppe zu erreichen, müssen Sie die richtigen Keywörter wählen. Tools wie der Google Keyword Planer können Ihnen hierbei unter die Arme greifen. Zunächst sollten Sie sich überlegen, welche Fragen Internetnutzer im Zusammenhang mit Ihrer Dienstleistungen oder Produkten haben könnten und somit, wonach sie bei Google suchen würden. Eine Mindmap wäre hierfür eine gute Idee.

Diese Tools können Sie anschließend verwenden:

1. Google Keyword Planer:
Bei diesem Tool erhalten Sie bei den Keywords Informationen über das Suchvolumen, den ungefähren Klickpreis und auch den Wettbewerb.

2. Google Trends:
Dieses Tool liefert Ihnen Informationen rund um die Entwicklung einer Suchanfrage in einem bestimmten Zeitraum. So können Sie die Keywörter miteinander vergleichen und erkennen, wann nach bestimmten Wörtern häufiger oder seltener gesucht wird.

 

Google Ads Regel Nr. 4: Setzen Sie auf die passenden Keyword-Optionen

Bei Ihren Google Adwords Anzeigen haben Sie die Möglichkeit anhand verschiedener Keyboard-Optionen für eine genauere Steuerung zu sorgen. Diese Option werden auch als Match-Types bezeichnet.

Die folgenden vier Möglichkeiten werden Ihnen dabei geboten:

– Passende Keyboard Optionen oder Broad Match: Ihre Google Adwords Anzeigen werden auch bei ähnlichen Keywords angezeigt.

– Modifizierte Option: Hierbei erfolgt eine Anzeige Ihrer Google Adwords Anzeigen nur, wenn das jeweilige Keyword auch in der Suchanfrage vorkommt.

– Wortgruppe: Bei dieser Option findet eine Darstellung mehrerer Keywörter in Anführungszeichen statt. Eine Darstellung der Google Adwords Kampagne erfolgt dann, wenn die Reihenfolge der Keywords in der Suchanfrage auch der vorher festgelegten Reihenfolge entspricht.

– Exact Match: Bei dieser Option müssen die festgelegten Keywords genau denen aus der Suchanfrage entsprechen, damit die Ads Google Anzeigen

Wählen Sie die erste Option, kann es passieren, dass Ihre Ads Google Anzeigen auch bei Suchanfragen dargestellt werden, die nicht wirklich zu dem passen, was Sie anbieten. Wählen Sie hingegen die letzte Option, dann garantiert dies eine genaue Übereinstimmung. Dadurch verringert sich zwar die Reichweite, Sie haben jedoch keinerlei Streuverluste bei Ihren Google Adwords Kampagnen. Dies spart auch Geld.

 

Google Ads Regel Nr. 5: Wählen Sie ausschließende Keywords aus um bestimmte Zielgruppen auszugrenzen.

Neben den Keyword-Optionen gibt es auch die sogenannten ausschließenden Schreibweisen. Mit diesen können Sie bestimmen, bei welchen Keywords Ihre Ads Google Anzeigen nicht aufgeführt werden sollen.

Diese ausschließenden Keywords helfen Ihnen in den folgenden Bereichen:

1. Sie sorgen für eine höhere Klickrate bei den Google Adwords Kampagnen und verbessern den Qualitätsfaktor.
2. Führen zu einer Ausschließung von nicht kaufwilligen Internetnutzern (bsp. Keywords wie ,,kostenlos‘‘.
3. Verhindern eine Darstellung der Anzeigen bei einer Suche nach Marken vonWettbewerbern.

 

Google Ads Regel Nr. 6: Erstellen Sie exklusive Anzeigetexte

Wenn Sie Ads Google Anzeigen schalten, dann sehen die Internetnutzer zuerst den Anzeigentext. Die meisten Personen machen häufig den Fehler, dass sie sich nur auf die Platzierung des Keywords konzentrieren. Es ist jedoch wichtig einen einzigartigen Anzeigetext bei den Google Ads für das jeweilige Produkt oder die jeweilige Dienstleistung zu erstellen. Diese muss den Internetnutzer emotional ansprechen und sofort überzeugen. Der Nutzer möchte nämlich durch seine Suche und Ihre Ads Google Anzeige eine Lösung für sein Problem erhalten. Genau dies muss einem somit in dem Anzeigetext dargestellt werden.

 

Google Ads Regel Nr. 7: Arbeiten Sie mit Conversion Tracking und Google Analytics

Ohne ein sorgfältiges Tracking sollten keinesfalls Ads Google Anzeigen geschaltet werden. Das Tracking ist nämlich notwendig, damit Sie den Erfolg der Anzeigen messen und diese dann eventuell optimieren können. Am einfachsten geht dies mit Google Ads Conversion Trackings. Über dieses Tool haben Sie die Möglichkeit zu messen, wie viele Verkäufe oder beispielsweise Anmeldungen eines Newsletters über Ads Google Anzeigen erfolgt sind. Dieses Tool zeigt auch die Anzahl der Aufrufe an. Zusätzlich empfiehlt sich die Verwendung von Google Analytics. Dadurch erhalten Sie nämlich weitere Informationen, wie beispielsweise die Verweildauer auf Ihrer Seite oder die Bounce Rate. Dadurch können Sie das Nutzerverhalten besser analysieren und dementsprechend Optimierungen Ihrer Ads Google Anzeigen durchführen.

Diese Tools sind vor allem für die Person hilfreich, die Onlineshops führen. Mit dem E-Commerce Tracking erhält man nämlich auch eine Übersicht der Umsätze und kann dadurch die Kosten pro Klick besser bestimmen. Neben der Conversions zählt auch die Wertigkeit für den Erfolg der Ads Google Anzeigen. Hierbei ist es wichtig, dass der Wert der Conversion genau zugeordnet wird. In diesem Zusammenhang sollten Sie sich die folgenden vier Fragen stellen:

1. Welcher Umsatz wurde über die Suchanfragen zu einem bestimmten Keyword generiert?

2. Wie lange können die Ads Google Anzeigen die Kunden halten?

3. Führen die Kunden einen einmaligen Kauf durch oder kaufen sie mehrfach? (Dies betrifft auch die Inanspruchnahme von Dienstleistungen oder die Registrierung bei einem Newsletter).

4. Was ist das maximale Budget pro Neukunde für die Ads Google Anzeigen?

 

Google Ads Regel Nr. 8: Legen Sie Ihr Augenmerk auf den Qualitätsfaktor

Die Profitabilität der Google Adwords Konten hängt maßgeblich von dem Qualitätsfaktor ab. Ihnen kann ein guter Qualitätsfaktor einen Wettbewerbsvorteil bieten. Der Grund dafür ist, dass Sie dadurch höhere Platzierungen über den Suchergebnissen erhalten und dafür weniger zahlen. Entsprechend sorgt ein niedriger Qualitätsfaktor dafür, dass Ihre Chancen gesehen zu werden, sinken. Zudem müssen Sie, um die gleichen Impressionen zu erhalten, mehr zahlen als die Konkurrenz.

 

Google Ads Regel Nr. 9: Führen Sie eine Optimierung Ihrer Landingpage durch

Auch Ihre Landingpage ist maßgeblich an dem Erfolg Ihrer Ads Google Anzeigen beteiligt und somit daran, ob Sie durch die Anzeigen eventuell Verluste machen.

Die Wahrheit ist nämlich, dass auch eine sehr gut gestaltete Ads Google Anzeige mit einem ansprechenden und einzigartigen Anzeigetext keinen Erfolg bringt, wenn die Landingpage, auf der die Internetnutzer landen, nicht überzeugen kann. Es passiert nämlich zu oft, dass Nutzer die Seite sofort wieder verlassen, da sie ihnen optisch nicht gefällt. Es ist somit wichtig, dass man die Internetnutzer sofort anspricht. Für die Optimierung Ihrer Landingpage sollten Sie somit die folgenden Überlegungen durchführen:

1. Welche Intention besteht beim Internetnutzer?
2. Welche Keywörter werden verwendet?
3. Beantwortet der Anzeigetext der Google Ads die Intention sowie die Suchanfrage?
4. Entspricht die Headline auf der Landingpage dem, wonach der Internetnutzer gesucht hat?
5. Kann der Inhalt der Seite überzeugen und ist diese ansprechend gestaltet?
6. Stellt die Seite eine Lösung für das Problem des Nutzers dar?

Dies macht eine gute Landingpage aus:

1. Relevanz: Es ist wichtig, dass Internetnutzer sofort wissen, dass sie auf die richtigen Seite gelangt sind.
2. Ansprechende Optik: Die Seite darf keinesfalls irreführend wirken und muss somit eine einfache und übersichtliche Struktur besitzen, damit sich der Nutzer sofort zurechtfindet.
3. Emotionen wecken: Die meisten Menschen sprechen am besten auf emotionale Anzeigetexte und Internetseiten an. Was die Optimierung Ihrer Landingpage betrifft, bedeutet dies, dass sie bei den Nutzern ein bestimmtes Gefühl erwecken muss. Dies kann ein Verlangen sein oder auch die Zuversicht, dass sie auf der Seite eine Lösung für ihr Problem finden.
4. Handlungsaufforderungen: Möchten Sie, dass die Internetnutzer etwas bei Ihnen kaufen oder sich für den Newsletter registrieren, müssen Sie dafür sorgen, dass die Handlungsaufforderungen deutlich werden und zur Suchintention des Nutzers passen.

Sie sollten aufpassen und Ihr Augenmerk nicht nur auf das Design der Landingpage richten. Viele machen nämlich häufig den Fehler, dass sie diese versuchen möglichst ansprechend zu gestalten und dabei das Gegenteil erreichen. Die Seite muss nämlich unbedingt funktional sein. Eine einfache Gestaltung, durch die man alles schnell findet, ist am besten.

Tipps für eine Headline und Texte für die Landingpage

Wecken Sie Emotionen: Versuchen Sie sich in der Nutzer hineinzuversetzen und überlegen Sie, wie Sie diesen durch Ihre Texte emotional fesseln können. Sie können beispielsweise Probleme aufzählen, die Ihr Produkt lösen kann.

Vermeiden Sie inhaltslose Texte: Achten Sie darauf, dass jeder Abschnitt ein Ziel hat und dem Nutzer weiterhilft. Füllwörter sollten Sie somit beispielsweise vermeiden.

Verwenden Sie eine einfache Sprache: Vor allem, wenn Sie technische Produkte verkaufen, sollten Sie darauf achten, dass Sie eine simple Sprache verwenden aber auch konkrete Vorteile auflisten. Erwähnen Sie somit nicht nur welche Features ein Produkt besitzt, sondern beispielsweise, dass durch die Verwendung Zeit gespart oder die Handhabung erleichtert wird.

Fazit

Google Ads wird ständig weiterentwickelt und dadurch auch komplizierter. Es bietet Ihnen jedoch die Möglichkeit die richtige Zielgruppe anzusprechen und auf einfache Art und Weise für mehr Verkäufe oder Klicks zu sorgen. Wenn Sie alle oben erwähnten Tipps für Ihre Ads Google Anzeigen verwenden, und dahingehend Optimierungen durchführen, werden Ihre Kampagnen garantiert zum Erfolg.

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