Kleingewerbe anmelden: So starten Sie Ihre Selbstständigkeit

Viele Menschen haben es satt, nur Arbeitnehmer zu sein und sich herum kommandieren zu lassen. Manchmal ist es schwer, sich den Regelungen anderer unterzuordnen. Das ist der Grund, warum einige über eine Selbstständigkeit nachdenken. Sie versprechen sich durch das eigene Kleingewerbe Unabhängigkeit und viel Geld. Wie man allerdings eine Kleingewerbe Anmeldung durchführt, ist nicht allzu einfach. Deshalb wurde dieser Text verfasst, um es zukünftigen Selbstständigen einfacher zu machen.

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Was versteht man unter einem Kleingewerbe?

Das Kleingewerbe ist keine Rechtsform, aber trotzdem findet man diesen Begriff im Sprachgebrauch immer wieder. Alles, was nicht unter einer freiberuflichen Tätigkeit läuft, gilt als Kleingewerbe. Wer also nicht an das Handelsgesetzbuch gebunden ist, hat es mit seiner Geschäftsidee mit einem Kleingewerbe zu tun. Was sind jedoch die Unterschiede zwischen einem Gewerbe, einem Kleinunternehmer, einem Kleingewerbe, einem Kaufmann und einem Freiberufler? Oft sind die Synonyme für einen Selbstständigen Kleinunternehmer, Gewerbetreibender oder Kleinunternehmer, sodass man hier leicht durcheinander kommen kann. Sogar im rechtlichen Bereich gibt es diesbezüglich oft Missverständnisse. Aus diesem Grund werden jetzt einige der Begriffe bis ins kleinste Detail erklärt:

Was genau ist ein Gewerbetreibender?

Ein Gewerbetreibender ist jemand, der auf selbstständiger Basis ein Gewerbe ausführt und sein Gewerbe beim Gewerbeamt anmelden muss. Erst nach dieser sogenannten Anmeldung, wird einem der Gewerbeschein zugeschickt.

Alles, was nicht in den Bereich „freiberufliche Tätigkeit“ fällt, muss beim Gewerbeamt angemeldet werden. Ein Gewerbe kann man als Nebenjob oder Vollzeitjob ausführen. Wenn die Umsätze dann relativ gering sind, wird das Ganze als Kleinstgewerbe abgestempelt. Damit die Steuerabgaben nicht so hoch ausfallen, sollte man dafür die Kleinunternehmerregelung einfordern. Wer also jährlich unter 22.000 Euro verdient und im darauffolgenden Jahr unter 50.000 Euro, kann vor allem bei der Steuerregelung Profit schlagen.

Wer mehr verdient als die obenstehenden Summen ist dann einfach nur ein „normaler“ Gewerbetreibender. Trotzdem gilt die betroffene Person als Kleinunternehmer, wenn die Selbstständigkeit nicht allzu hohe Zahlen im Jahr erreicht. Die Grenze liegt hier zwischen 60.000 und 600.000 Euro. Wer in diesen Bereich fällt, ist dazu gezwungen, sich im Handelsgesetzbuch (HGB) einzutragen, damit man den Titel als Kaufmann bestätigt bekommt. Hiermit muss dann auch mit ganz anderen Rechten und Pflichten rechnen und die Steuererklärung sieht am Ende des Jahres ebenfalls anders aus. Ein Kaufmann hat nämlich viel mehr Papierkram zu machen, als ein gewöhnlicher Gewerbetreibender.

Lange Rede, kurzer Sinn: Man ist ein Kleingewerbetreibender, wenn man selbstständig ist, jedoch nicht freiberuflich unterwegs ist. Die Einkommensschwelle bestimmt den Ausgang des bevorstehenden Titels. Egal ob eine selbstständige Tätigkeit als Nebenerwerb oder eine unternehmerische Tätigkeit, die nur einen kleinen Gewinn aufweist: Beide können von der Kleinunternehmerregelung profitieren.

Wer eine Kleingewerbe Anmeldung vor hat, geht keinem Hobby nach, sondern ist damit ein öffentlicher Unternehmer. Die Kleingewerbe Anmeldung kann entweder Online oder von dem zuständigen Amt durchgeführt werden.

Für ein Kleingewerbe ist auch kein Eintragen ins Handelsregister notwendig. Wer meint, dies trotzdem zu tun, führt damit ein OHG oder KG. Die Umsatzsteuervoranmeldung muss nicht vorgenommen werden, wenn die Kleinunternehmerregelung angewendet wird. Brutto ist also gleich netto, sodass man mehr Geld in der Tasche hat. Es wäre auch besser, eine Einnahmen-Überschussrechnung anzugeben statt einer Bilanz, denn eine Bilanz erfordert einen Steuerberater, sowie auch einen großen Zeitaufwand. Eine Gewerbesteuer fällt nicht an, wenn das Einkommen zu niedrig ist. Wer aber mehr verdient, muss Einkommenssteuer auf den Umsatz bezahlen.

Vor allem ist es wichtig, dass man krankenversichert ist. Die meisten sind in dem Fall privatversichert, doch wenn man nur eine Nebentätigkeit führt, ist man in der Regel über den Vollzeitjob versichert. Wer als Künstler tätig ist, kann sich der Künstlersozialkasse anschließen, die in manchen Fällen bis zur Hälfte der Sozialversicherungsabgaben übernimmt.

Die Theorie hört sich mehr oder weniger einfach an, doch diese in die Praxis umzusetzen, fällt manchen dennoch nicht gerade leicht. Um nicht in irgendwelche Schwierigkeiten zu kommen, wäre es empfehlenswert, sich einen fachkundigen Rechtsbeistand zur Seite zu ziehen. Steuerberater kennen sich in diesem Bereich sehr gut aus.

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Wer ist alles befugt für eine Kleingewerbe Anmeldung?

In Deutschland sagt das Grundgesetz im Artikel 12 Absatz 1 Sat 1, dass alle Deutschen dazu berechtigt sind, selbst zu entscheiden, welchen Arbeitsplatz, Beruf oder Ausbildungsstätte sie wählen, denn hier gilt nur das freie Unternehmertum. Egal ob freie Berufe oder selbstständige Tätigkeiten: Im Prinzip kann jeder, der Lust und die nötige Zeit dazu hat, ein Kleingewerbe gründen. Diese Gewerbefreiheit ist in der Regel aber nur auf deutsche Staatsbürger bezogen.

Eine Kleingewerbe Anmeldung lohnt sich nur, wenn man in der Zukunft Gewinne mit der Tätigkeit erzielen kann. Der Gewerbestatus kann nämlich schnell verloren werden, wenn über die Jahre nur wenig Geld reinkommt. Aus der Sicht des Finanzamtes wird dann kein Gewerbe betrieben, sondern nur eine Art Hobby. Das ist der Grund, warum man sich genug Gedanken dazu machen sollte. Später soll man nicht Geld verloren haben und teure Zeit, sondern sich etwas Wertvolles aufgebaut haben, damit man sich in der Zukunft schnellst möglichst zur Ruhe setzen kann.

 

Die Rechtsformen von einer Kleingewerbe Anmeldung:

Für ein Kleingewerbe gelten keine OHG, AG, UG oder GmbH, weil viele Vorlagen hier nicht erfüllt werden können. Allein schon der Eintrag ins Handelsregister ist dafür ein Hindernis. Wer als Einzelgänger unterwegs ist und sich allein um sein Kleingewerbe kümmert, betreibt hiermit ein Einzelunternehmen. Damit ist man gleichzeitig der rechtlich Verantwortliche und der Inhaber. Der große Nachteil bei einer Selbstständigkeit ist, dass man selbst für sein Privatvermögen selbst am Ende haftet, falls etwas schieflaufen sollte. Wenn man sich dafür entscheidet, sich mit mehreren Personen selbständig zu machen, betreibt man eine BGB-Gesellschaft und ist somit von einer Kleingewerbe Anmeldung befreit.

 

Wie läuft eine Kleingewerbe Anmeldung ab?

Es ist wichtig, strukturiert vorzugehen und sich über alle möglichen Ausgänge, Gedanken zu machen. Die Kosten betragen bei einer Kleingewerbe Anmeldung zwischen 20 und 70 Euro. Das hängt meistens auch von dem Standort ab, der hier die Bearbeitungsgebühren bestimmt. Online kann man sich zwar auch anmelden, aber leider funktioniert das nicht überall. Meistens jedoch kann man sich die Formulare selbst ausdrucken und an zuständige Gewerbeamt schicken. Die Kleingewerbe Anmeldung geht schneller von Statten, wenn man sich über alle Formalitäten Gedanken gemacht hat. Ein gültiger Personalausweis oder Reisepass sollte immer vorhanden sein oder für Nicht-Deutsche eine Aufenthaltsgenehmigung. Die Formulare sollten genaustens durchgelesen werden und erst dann, kann man mit den einzelnen Schritten beginnen:

– Der erste Schritt wäre es, zum Gewerbeamt zu gehen, um dort das Gewerbe oder Kleingewerbe anzumelden. Mittlerweile geht das alles aber auch Online.

– Beim zweiten Schritt muss man das Gewerbe dem zuständigen Finanzamt melden, denn dort wird man den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung erhalten, der anschließend genauestens ausgefüllt werden muss.

– Wer eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr) und auch international mit seinem Kleingewerbe unterwegs sein möchte, der muss beim dritten Schritt zum Bundeszentralamt für Steuern.

– Der vierte Schritt wäre es, sich einen Steuerberater auszusuchen, der einen mit der Buchführung und der Steuererklärung hilft, dass man am Ende des Jahres noch ein bisschen Geld zurückbekommen kann. Die Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft, IHK oder HWK findet automatisch statt. Nur bei Freiberuflern ist das nicht der Fall. Wer eine freiberufliche Tätigkeit ausübt, muss einer Berufsgenossenschaft beitreten, sowie gewerbliche Handwerker auch in die Handwerkskammer aufgenommen werden müssen.

– Im fünften Schritt sollte man sich Gedanken machen, welche weiteren Ämter aufgesucht werden müssten, um zum Beispiel verschiedene Lizenzen oder Genehmigungen zu bekommen, wie zum Beispiel Altenpfleger, Kindertagesstätte, Immobilienmakler und Reiseveranstalter.

– Beim sechsten Schritt sollte man sich mit der Mitarbeiter-Problematik beschäftigen, denn bei der Einstellung von Mitarbeitern braucht man eine Betriebsnummer, die von der Agentur für Arbeit ausgestellt wird. Manche Geschäfte benötigen nur wenige Amtsbesuche. Für manche Ideen hat man wiederum eine halbe Weltreise hinter sich.

Die Vorteile

– In Deutschland ist es nicht allzu kompliziert, sich schnell selbstständig zu machen
– Es wird kein Startkapital verlang
– Die Formalitäten der Kleingewerbe Anmeldung sind recht überschaulich
– Man kann von der Kleinunternehmerregelung durch die Steuererleichterungen auf Dauer profitieren
– Es muss keine Gewerbesteuer gezahlt werden
– Die Verwaltung der Papiere ist nicht sonderlich aufwändig

Die Nachteile

– Man haftet für alles allein
– Anschaffungen können bei der Kleinunternehmerregelung nicht abgesetzt werden
– Man verliert schnell den Gewerbestatus, wenn nicht genügend Geld verdient wird
– Man darf die Finanzen niemals aus den Augen verlieren, denn wer zu viel verdient, ist dazu verpflichtet ein richtiges Gewerbe anzumelden
– Das Kleingewerbe darf keine Fantasienamen haben, sondern sollte den Vor- und Nachnamen der betroffenen Person tragen

 

Was ist ein Freiberufler?

Ein Freiberufler arbeitet in einem schriftstellerischen, unterrichtenden, erzieherischen, wissenschaftlichen oder künstlerischen Bereich und ist auf dieser Basis selbstständig tätig. Wer Stadtplaner, Arzt, Steuerberater, Notar oder Journalist sein möchte, muss sich für einen Katalogberuf entscheiden. Freiberufler sind von der Gewerbeanmeldung befreit, da meist nicht so viel verdient wird und nicht so große Unkosten in der Regel entstehen.

 

Fazit:

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Daher sollte man langsam anfangen und Zentimeter für Zentimeter wachsen, um den Genuss in vollen Zügen auszukosten. Eine Kleingewerbe Anmeldung ermöglicht einem eine großartige Selbständigkeits-Möglichkeit, sodass man nicht mehr dazu verpflichtet ist, für Fremde zu arbeiten, sondern sein eigener Chef zu sein. Am Anfang wäre es empfehlenswert, seinen Vollzeitjob beizubehalten, um genügend für seinen Lebensunterhalt zu verdienen und je besser die selbstständige Tätigkeit läuft, desto schneller kann man seinen Vollzeitjob kündigen, um 100 Prozent Energie für sein eigenes Kleingewerbe zu geben. Mit der Zeit zeigt sich dann, wie toll oder verrückt die Geschäftsidee war, doch am Ende wächst man immer nur durch Erfahrung. Aus einem Kleingewerbe kann sehr schnell eine GmbH werden, wenn man bereit ist, hart an sich zu arbeiten. denn am Ende ist alles möglich. Man muss es nur stark genug wollen.

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